Flanksteak Rollbraten vom Grill

Was ein Flanksteak wirklich ist, weiß ich bis heute noch nicht wirklich. Es heißt, es sei aus dem unteren Rippenbereich, dem „Rinderlappen“ unterhalb des Filets geschnitten. Da mir die Anatomie von Rindviechern nicht so im Detail bekannt ist, sagt mir das herzlich wenig. Wie auch immer, das Fleisch stammt aus den USA und sieht wunderbar marmoriert, aber auch sehr langfasrig aus.
Ein Flanksteak wiegt ca. 800 g, weshalb es bei uns in 2 Portionen geteilt wurde. Aus der dickeren Hälfte wollte ich den Flank Steak Rollbraten machen, den ich in der Weber Grillbibel gefunden habe. Es ist nicht ganz das original Rezept. Ich zeig euch einfach wie ich es gemacht habe und verspreche schon jetzt, daß das Ergebnis absolut überzeugt.

Das Fleisch horizontal halbieren, dabei aber nicht ganz durchschneiden, sodass eine doppelt große Fläche entsteht.
Nun eine Füllung herstellen aus:

100 Schafskäse zerkrümelt
40 g Pankobrösel (das ist japanisches Paniermehl aus dem Asia Shop) alternativ normales Paniermehl
1/2 TL getrockneter Oregano
1/2 TL getrockneter Thymian
1/2 TL tasmanische Pfefferblätter
1 Chilischote entkernt und fein geschnitten
1/2 TL Pul Biber oder andere Chiliflocken
Salz
Pfeffer

Die Füllung nun auf das Fleisch geben. Dabei einen Rand lassen, sonst quillt die Füllung beim Wickeln raus.

Das ganz stramm zu einem Rollbraten rollen und mit Küchengarn binden. Beim Wickeln ist wichtig, dass ihr längs zur Faser wickelt.

Grillbrickets für mittlere Hitze vorbereiten und den Grill damit füllen. Eine Hälfte des Grills freilassen zum indirekten Grillen.

Das Fleisch nun von allen Seiten angrillen

Dann in die indirekte Zone legen bis die Kerntemperatur 62° erreicht hat.

Noch einen Moment entspannen lassen und in dünne Scheiben schneiden.

Lecker war`s. Das Fleisch hatte einen intensiven Fleischgeschmack und war ganz zart. Die Füllung war herzhaft würzig und teilweise etwas scharf.

 

I don´t know exactly, what a Flank Steak really is. They say it was cut from the lower rib area, the „beef flap“ below the fillets. Since the anatomy of my beef critters is not as well known in detail, that tells me very little. Anyway, the meat comes from the U.S. and looks wonderfully marbled, but also very long-fiber.
A Flanksteak weighs about 800 grams, which is why it was shared from us in two portions. From the thicker half I wanted to make the flank steak roast, which I have found in the Weber Grill Bible. It is not quite the original recipe. I’ll show just how I did it and I promise now that the result is absolutely delicious.

Cut the meat in half horizontally with a butterfly cut, so that a double-sized space arises.
Now a filling of manufacture:

100 g crumbled feta cheese
40 g Pankobrösel (which is Japanese bread crumbs from the Asian store) alternatively normal breadcrumbs
1 / 2 teaspoon dried oregano
1 / 2 teaspoon dried thyme
1 / 2 teaspoon pepper leaves Tasmanian
1 chilli deseeded and finely chopped
1 / 2 tsp Pul Biber or other chili flakes
salt
pepper

Place the stuffing on the meat.  Take care fr a wider border, otherwise the stuffing will swell out during the rolling

Roll very tightly to a roast and tie with kitchen string. When winding is important that you along the fiber wrapped.

prepare charcoals for medium heat and fill the grill with it. Let free one half of the grill for indirect grilling

Place the meat on the charcoal side and turn it to all sides

Than place it in the indirect zone until it reachs the core temperature of 62 °.
Let it relax for a moment and cut into thin slices.

It was delicious . The meat had an intense meaty flavor and was quite tender. The filling was spicy, savory and sometimes a little sharp.

Rumpsteak in Estragon Senf Butter mit geschmorten Tomaten und Kartoffelkuchen

Bei dem Regenwetter heute hatte ich überhaupt keine Lust einkaufen zu gehen. Also musste auf den Tisch was noch da war.

Das Rezept wie immer für 2 Personen:

Kartoffelkuchen:

Gut vorzubereiten ist der Kartoffelkuchen. Dazu 450 g Kartoffeln grob reiben, dann in einem Küchenhandtuch kräftig ausdrücken.
1 Ei, 1 gehäufter Esslöffel Creme fraîche, Salz, Pfeffer, Muskat und 2 EL Schinkenwürfel miteinander verquirlen. Eine Auflaufform oder Kastenform mit Backpapier auslegen und die Masse einfüllen. Bei 200° im Backofen ca. 30-40 Minuten backen. Eventuell zum Schluß abdecken wenn er zu braun wird. Dann abkühlen lassen.

Später dann in 2 cm dicke Scheiben schneiden und in der Pfanne goldbraun knusprig braten.

Rumpsteak in Estragon Senf Butter

Den Backofen auf 85° vorheizen. Die Steaks salzen und pfeffern. In der Pfanne in Olivenoel 1-2 Minuten von jeder Seite anbraten. 1 Knoblauchzehe halbiert und 4 Thymianzweige mit in die Pfanne geben und die Steaks kurz darin wenden. Dann wandern die Steaks auf den Backofenrost  (Auffangschale darunterstellen) und werden mit je einer Hälfte Knoblauchzehe und 2 Thymianzweigen aus der Pfanne belegt. Nach 50 Minuten sind sie medium.

Wenn die Steaks fertig sind in einer Pfanne 70 g Butter schmelzen. 1 TL Dijonsenf und 1/2 Tl Honig, sowie 1 EL Estragonblätter hinzugeben. Die Steaks darin nochmal kurz schwenken. Restliche Butter auf dem Teller über die Steaks geben.

Tomaten

Die 125 g Tomaten in eine feuerfeste Form geben. Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. 2 Thymianzweige und 2 Knoblauchzehen dazugeben und mit Olivenoel beträufeln. Für 30 Minuten zu den Steaks in den Ofen stellen.

Und da so wenig Tomaten unmöglich für 2 Personen reichen, wird eine rote Paprika geschält, in Streifen geschnitten und der gleichen Behandlung unterzogen.

Guten Appetit!
 

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Piadine mit Steak und Gorgonzola

So wenig wie dieses Jahr habe ich sonst nie gegrillt. Dabei gibt es im Sommer nichts schöneres als draussen zu sitzen und einen gemütlichen Grillabend zu geniessen…..

Es geht aber auch anders wie mich der gestrige Abend gelehrt hat. Auf der Terasse sitzen geht im Moment nicht, weil Herr Gaumenkitzler krank ist. O.k. dann grille ich eben draussen und wir essen gemütlich im Esszimmer.
Es zog sich zu, kurz nachdem ich den Grillkamin angezündet hatte  und als die Kohle durchgeglüht war, schüttete es wie aus Eimern. Und ich stand pitschnass im Regen und grillte. Zum Glück war es am Ende richtig lecker, sonst wäre mein Abend wohl gelaufen gewesen.

Piadine mit Steak und Gorgonzola

für 2 Personen

Die Steak (ich habe Rumpsteak genommen ) pfeffern und salzen und über direkter Glut in ca. 8 Minuten medium grillen, dann in Alufolie wickeln und ruhen lassen.

Fürs Piadine 180 g Wasser mit einer Prise Zucker und 1/2 Päckchen Trockenhefe verrühren und 5 Minuten stehen lassen bis es schäumt. 250 g Mehl, 1TL Salz und 1 EL Olivenoel zugeben und 10 Minuten kneten. Dann in eine geoelte Schüssel geben und 2 Stunden stehenlassen bis sich dass Volumen verdoppelt hat.
In 2 Teile teilen und jedes ca. 1 cm dick ausrollen. Dann auf ein geöltes Backpapier legen.

Mithilfe des Backpapiers auf den Grill legen (Papier oben) und das Backpapier abziehen. Bei mittlerer Hitze auf jeder Seite 2-3 Minuten grillen, bis es nach deinem Geschmack gebräunt ist. Wenn die erste Seite fertig ist umdrehen und das Brot mit Gorgonzola dolce belegen. Dabei den Rand freilassen sonst rutscht der Käse runter wenn er schmilzt.

Den Salat (besser als mein Pflücksalat wäre Rucula oder junger Spinat) mit einem Balsamico Dressing mischen (1 Knoblauchzehe zerdrückt, 1 EL Aceto balsamico, 2 EL Olivenoel, 1/2 TL Senf, Salz, Pfeffer)

Steaks nach den Ruhen in Streifen schneiden.
Piadine auf der Gorgonzolaseite mit Steakstreifen belegen, frischen geriebenen Pfeffer darübergeben und mit dem Salat belegen. Dann zusammenklappen.

Guten Appetit!
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