Hähnchenkeulen vom Grill

Die Anwesenden werden sich an die Hähnchenkeulen erinnern, die der Grillbeauftragte Herr P.  bei meiner letzten Grillparty so zubereitet hat, dass sie aussen schon schwarz und innen noch blutig waren. Ich sehe Herrn P. mal seine jugendliche Unerfahrenheit nach und zeige heute, dass es auch anders geht ;-).

Da die Keulen nicht den Ihnen gebührenden Anklang fanden, habe ich noch einige davon in den Kälteschlaf geschickt. Gestern abend wurden sie erlöst und ihrer Bestimmung zugeführt.

Sie waren mariniert mit folgender Mischung:

4 Zehen Knoblauch fein gehackt
3 EL Sambal Olek
2 El brauner Zucker
2 EL Oel
2 EL Sojasauce
2 EL Honig

Alles mischen und die Hähnchenschenkel darin, am besten über Nacht, einlegen. Vor dem Grillen salzen.

Den Grill für mittlere indirekte Hitze vorbereiten. Die Schenkel sollen also neben, nicht auf der Glut, bei ca. 180° ungefähr 50 Minuten bei geschlossenem Deckel gegrillt werden. Dann sind sie butterzart und saftig.

fruchtige Pflaumen-Currywurstsauce

Die Sauce ist meine allerliebste Sauce zur Grillwurst. Sie gehört inzwischen zur Grundausstattung und muss im Sommer immer da sein.

Ich freue mich, dass Jack the Ribber vom oldmountainbbq Blog sie veröffentlicht hat. Dort findet ihr auch eine ausführliche Fotostrecke dazu.

1  großes Glas Pflaumen
350 ml Cola
500 ml Tomatenketchup
2 EL Worchestersauce
Saft einer halben Zitrone
1 Esslöffel scharfes Currypulver (im original wird noch süßes Currypulver zugegeben, doch das ist mir zuviel)

Die Pflaumen abgiessen und 150 ml Saft abmessen. Zusammen mit 350ml Cola  in einen Topf geben. Die Hälfte der Pflaumen dazugeben. Auf 1/5 reduzieren lassen und dann pürieren. Alle anderen Zutaten zugeben und alles nochmal aufkochen. Dann heiß in Gläser füllen.

 

Published in: on 5. Juni 2011 at 18:14  Comments (3)  
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Fischstäbchen mit Chiliremoulade

Das Rezept hat Johann Lafer in Lanz kocht vorgestellt. Leider hat mir seine Remoulade überhaupt nicht geschmeckt. Doch die Idee eine scharfe Remoulade herzustellen hat mich gereizt und das ist dabei rausgekommen:

Fisch

Welches Fischfilet man nimmt ist eigentlich egal, Hauptsache es ist ein festfleischiger, möglichst weißer Fisch. Bei uns wird heute ein Red Snapper herhalten. Fischhaut möchte ich nicht in meinem Fischstäbchen haben…..also enthäuten. Dann wird er in gleichmäßige Streifen, etwas größer als die vom Käptan I…. geschnitten. Marinade herstellen aus

2 EL Sojasauce
2 EL Sweet Chili Sauce
1 EL Limettensaft
Salz
Pfeffer

Den Fisch darin 30 Minuten marinieren.

Die Fischstäbchen erst in Mehl, dann in verquirltem Ei und anschließend in Pankobröseln (ich benutze das am liebsten zum Panieren, weil es eine herrlich knusprige Hülle gibt. Erhältlich im Asialaden) wenden und in Butterschmalz braten.

Die Chiliremoulade

Rezept für 4 Personen

6 Eier
1 EL Sojasoße
200 ml Sonnenblumenöl
1 EL Senf, scharf
1 Schote Chili
1 Schalotte
1 Zehe Knoblauch
1 TL Sambal Olek
5 Cornichons
Zitrone
Salz
Pfeffer

3 Eier werden hart gekocht. 3 Eier werden getrennt.
Aus den 3 Eigelben, der Sojasauce, dem Senf und Oel ein Mayonaise mixen. Die anderen Zutaten alle feinst würfeln und hinzugeben. Mit Zironensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Immer wieder lecker…..

Published in: on 28. Mai 2011 at 05:38  Schreibe einen Kommentar  
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