Fisch mit grünem Wokgemüse und Brokkolipüree

Jung, schräg, aggressiv, gewagt……so wird Roland Trettl, Executive Chef im berühmten Ikarus, beschrieben. Auch mit seinem Buch „Smartfood“ geht er neue Wege und präsentiert Gerichte, die Körper, Geist und Seele gut tun. Auch die Idee zu diesem Gericht stammt aus diesem Buch.

Barsch mit grünem Wokgemüse und Brokkolipüree

Brokkolipüree:

Den Brokkoli zerteilen und in Salzwasser sehr weich kochen.
Nun wird er abgegossen und zusammen mit einem Schluck Olivenoel, etwas Limettenabrieb und ein wenig Balsamico bianco fein gemixt. Danach abschmecken mit Salz, Pfeffer und Muskat.

Grünes Wokgemüse:

Im Grunde kann man hierfür jedes grüne Gemüse nehmen. Bei uns waren es eine Handvoll Passe Pierre Algen, 1 kleiner Zucchino, 2 Frühlinszwiebel und eine halbe Packung Zuckerschoten.
Das Gemüse wird geputzt und in kleine Stücke geschnitten.
In der Zwischenzeit koche ich Pennette noch relativ bißfest, da sie ja gleich noch gebraten werden.

Barsch mit grünem Wokgemüse und Brokkolipüree

Nun etwas Öl in die Pfanne oder den Wok geben und die Nudeln darin unter ständigem Rühren braten. Nach und nach die Gemüse dazugeben. Alles wird nur wenige Minuten pfannengerührt. Zum Schluß abschmecken mit Sojasauce, Oystersauce und etwas scharfem (Tabasco, Sambal Olek, Chilischote o.ä.).

Fisch:

Hierzu kann man ein beliebiges Fischfilet nehmen. Er wird gewürzt mit Pfeffer und Salz und anschließend mehliert. Nicht zu lange in der Pfanne braten, damit er nicht trocken wird.

Barsch mit grünem Wokgemüse und Brokkolipüree

Published in: on 23. Februar 2012 at 09:38  Comments (4)  
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Vom Grill: Tintenfischbruschetta und mexikanischer Fisch

Wenn ich mir schonmal vornehme zu grillen………
Pünktlich um fünf fingen die Gewitter an und hörten einfach nicht mehr auf.
Da nun schonmal alles vorbereitet war, musste der Grill also wieder mal unter das Vordach gezogen werden. Das hat mit gemütlichem Grillabend dann nur wenig zu tun. Den Grill also vorgeheizt auf mittlere Hitze und eine Hälfte des Grill mit den Kohlen bestückt.

Als kleine Vorspeise gibt es Tintenfischbruschetta. Dafür wurden Tomaten entkernt und gewürfelt. Dann mit Zwiebelwürfel, Basilikum in Streifen, Olivenoel, Zitronensaft, Salz und Pfeffer vermischen. Die Tintenfischringe leicht oelen und ganz kurz auf den Grill über direkte Hitze. Aber nur 1-2 Minuten bis es gerade anfängt braun zu werden. Nicht länger, sonst wird er zäh. Und Tintenfisch, der sich wie Kaugummi braucht wirklich kein Mensch. Dann kleinschneiden und zu den Tomaten geben. Brotscheiben ebenfalls auf dem Grill rösten und mit der Tomaten-Tintenfischmischung belegen.

Danach sollte es Fischfilets mit mexikanischer Marinade geben. Ich hatte noch aus Versehen gekaufte geangelte Rotbarschloins da. Die hab ich gekauft ohne auf den Preis zu achten. Erst als ich später zuhause auf den Kassenzettel geschaut habe,  setzte spontane Schnappatmung ein.

Die Fische waren 1 Stunde mariniert in einer Mischung aus:

4 EL Olivenoel
4 TL Zitronensaft
1 TL reines Chilipulver
1/2 TL Kreuzkümmel
1/2 TL getrockneter Oregano
1/2 TL Salz
1/2 TL Knoblauchgranulat
1/2 TL Paprika

Von der Marinade habe ich 2 EL abgenommen und vermischt mit entkernten Tomatenachteln, 4 Knoblauchzehen und Frühlingszwiebeln.

Nun zuerst das Gemüse in einen Grillkorb geben und über direkter Hitze 3 -4 Minuten grillen, dann auf die indirekte Seite schieben.

Dann die Fischfilets auf den Grill. Ich hätte wissen sollen, dass das nicht gut geht. Natürlich pappten sie am Grillrost fest und liessen sich nur mit Mühe lösen. Je garer der Fisch wurde, desto mehr fiel er natürlich auch auseinander. Bevor alles verloren ist: Gemüse aus dem Grillkorb in eine Schüssel gefüllt und den Fisch dorthinein gerettet. Nach stressigen 12 Minuten war der Fisch fertig. Auf dem Foto ist das Filet zu sehen was noch so haaalbwegs zusammengehalten hat.

Und mit dem Gericht wollte ich doch am Grillevent Fisch und Meeresfrüchte von Tobias mit Gewinnnen vom BBQ Shop 24 teilnehmen. ……
Sommerevent - Alle Grillen - Fisch und Seafood - tobias kocht! - 13.06.2011-13.07.2011

Süßlippe……warum nicht!

Eigentlich wollte ich Barramundi kaufen, als mir die Süßlippenfilets ins Auge und gleich darauf in den Einkaufswagen fielen. Süßlippe……interessanter Name…..nie gehört. Tante Google zeigt mir dann das Exemplar. Wow….ein wunderschöner Fisch (hier findet ihr ein Foto) ganz bunt und schnell wird auch klar, woher er seinen Namen hat. Für Lippen wie diese hat schon manche Frau viel Geld hingelegt. Er gehört zu der Familie der Barsche und so schmeckt er auch. Ich mag Barsche sehr gern.

Gewürzt mit Salz und  „Sieben“, einer Gewürzmischung von Ingo Holland aus 6 verschiedenen Pfeffersorten und Zitronenmyrthe, was sehr gut zu Fisch passt. Dann nur in der Pfanne gebraten.

Der Rest ist auch kein Hexenwerk. Salzkartoffel, Kohlrabi und dazu eine Kräuterbechamel.

 

Published in: on 8. Juli 2011 at 20:14  Schreibe einen Kommentar  
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Fischstäbchen mit Chiliremoulade

Das Rezept hat Johann Lafer in Lanz kocht vorgestellt. Leider hat mir seine Remoulade überhaupt nicht geschmeckt. Doch die Idee eine scharfe Remoulade herzustellen hat mich gereizt und das ist dabei rausgekommen:

Fisch

Welches Fischfilet man nimmt ist eigentlich egal, Hauptsache es ist ein festfleischiger, möglichst weißer Fisch. Bei uns wird heute ein Red Snapper herhalten. Fischhaut möchte ich nicht in meinem Fischstäbchen haben…..also enthäuten. Dann wird er in gleichmäßige Streifen, etwas größer als die vom Käptan I…. geschnitten. Marinade herstellen aus

2 EL Sojasauce
2 EL Sweet Chili Sauce
1 EL Limettensaft
Salz
Pfeffer

Den Fisch darin 30 Minuten marinieren.

Die Fischstäbchen erst in Mehl, dann in verquirltem Ei und anschließend in Pankobröseln (ich benutze das am liebsten zum Panieren, weil es eine herrlich knusprige Hülle gibt. Erhältlich im Asialaden) wenden und in Butterschmalz braten.

Die Chiliremoulade

Rezept für 4 Personen

6 Eier
1 EL Sojasoße
200 ml Sonnenblumenöl
1 EL Senf, scharf
1 Schote Chili
1 Schalotte
1 Zehe Knoblauch
1 TL Sambal Olek
5 Cornichons
Zitrone
Salz
Pfeffer

3 Eier werden hart gekocht. 3 Eier werden getrennt.
Aus den 3 Eigelben, der Sojasauce, dem Senf und Oel ein Mayonaise mixen. Die anderen Zutaten alle feinst würfeln und hinzugeben. Mit Zironensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Immer wieder lecker…..

Published in: on 28. Mai 2011 at 05:38  Schreibe einen Kommentar  
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