Perlhuhnbrust mit Weinkraut, Moscato d´Asti Trauben und Sauce „poor“

Samstag Abend in Buchholz. Herr und Frau Gaumenkitzler sitzen gemütlich beim Essen. Das Kaminfeuer verbreitet eine wohlige Wärme, während es draussen ungemütlich und kalt ist. Und vor uns steht das hier:

Perhuhnbrust mit Weinkraut

Inspiriert von Dieter Müller aus seinem Buch „Einfach und genial“. Er macht dort eine Fasanenbrust in ähnlicher Weise.

Weinkraut:

500 g frisches Sauerkraut
400 ml Moscato d´Asti
200 ml Wasser
1 Zwiebel
4 Nelken
1 Lorbeerblatt
8 Wacholderbeeren
1 Babyananas
1 mittlere rohe Kartoffel

Moscato d´Asti

Der Wein war sehr schwer zu beschaffen. Ich habe ihn nirgend bekommen können. Sogar im Internet war es fast unmöglich. Dann musste ich zu einer Tagung nach Italien, genauer gesagt nach Solonghello. Und das liegt nur ca. 30 Kilimeter von Asti entfernt. Als ich im Hotel nach dem Wein fragte, wurde sofort jemand losgeschickt mir ein paar Flaschen zu besorgen. Immer wieder hilfsbereit die Italiener🙂 besonders wenns um Wein geht😉
Zurück zum Rezept:
Das Sauerkraut mit Wein und Wasser in einen Topf geben. 1 Zwiebel mit Nelken und Lorbeerblatt spicken und hineinlagen. Die Wacholderbeeren darüber verteilen. Die Ananas schälen, pürieren und ebenfalls hinzufügen. Das Ganze 30 Minuten köcheln. 1 rohe Kartoffel fein hineinreiben und weiter 5 Minuten kochen. Dann mit Salz und Zucker abschmecken.

Weinkraut

Sauce „poor“:

Ich nenne sie Sauce „poor“, weil es eigentlich eine unvollständige Sauce Riche ist. Es fehlt die Gänseleber darin. Ansonsten braucht man dazu:

300 g braune Champignons
400 ml dunklen Kalbsfond
200 ml Sahne
Cognac
Salz
Pfeffer

Die Champignons in Butter anrösten bis sie schön braun sind. Dann mit Fond und Sahne aufgiessen. Zur Hälfte einkochen lassen. Durch ein Sieb passieren und weiter einkochen bis die Sauce sämig ist. Mit Salz, Pfeffer und Cognac abschmecken.

Perlhuhnbrust:

Die Perlhuhnbrust salzen, pfeffern und in der Pfanne auf beiden Seiten anbraten. Dann für 20 Minuten in den 150° heissen Ofen schieben.

Moscato d´Asti Trauben:

Die Trauben habe ich bereits vor Monaten eingelegt. Sie schmecken kalt gut zu Käse. Hier werden sie in etwas Butter geschwenkt warm dazugegeben. Sie waren der Knaller zu dem Kraut. Leider waren sie ein bißchen oxidiert, was nicht so schön aussieht, geschmacklich aber keinen Einfluss hat.

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