Laugenbrötchen

Laugenbrötchen sind ganz eindeutig Herrn Gaumenkitzlers Lieblingsbrötchen. Lange habe ich mit verschiedenen Rezepten herumexperimentiert. Erst seit dem ich richtige Natronlauge dazu benutze, schmecken die Brötchen wirklich gut. Ich lasse sie mir in der Apotheke mischen. 8%ig sollte sie sein. Mein anfänglicher Respekt vor dieser „gefährlichen“ Lauge, die alles verätzt, was mit ihr in Berührung kommt, hat sich relativiert, seit dem meine Apothekerin mir sagte, ich könne die Reste ruhig ins Spülbecken kippen. Klar muss man aufpassen, dass nichts davon, vor allem auf Metall tropft. Und sicher sollte man auch Handschuhe tragen, wenn man die Brötchen durch die Lauge zieht. Aber es passiert garnichts, wenn man mal kurz mit der Lauge in Berührung kommt und meiner Arbeitsplatte in der Küche machen ein paar Tropfen auch nichts aus.

Laugenbrötchen

1 kg Mehl 550
250 ml Milch
250 ml Wasser
1 Würfel Hefe
20 g Salz
40 g geschmolzene Butter

Die Hefe in lauwarmer Milch-Wasser-Mischung auflösen. Dann 3 Minuten alles zusammenrühren und anschließend 10 Minuten in der Maschine kneten lassen.
Den Teig stelle ich dann in den Backofen und schalte das Auftauprogramm auf 30°. Da bleibt er nun 60 Minuten bis er sich verdoppelt hat. Wenn du deinen Backofen nicht so niedrig einstellen kannst, muss er wahrscheinlich länger ruhen. Dann werden längliche Brötchen geformt, die wieder 20 Minuten ruhen. Einzeln in Natronlauge wälzen, einschneiden, mit Hagelsalz bestreuen und ab in den Ofen bei 190° Ober- Unterhitze für ca. 20 Minten.

Laugenbrötchen

Hierbei ist es wichtig, Backpapier zu verwenden, weil sonst das Blech durch die Lauge angegriffen werden kann. Und das Backpapier sollte gefettet oder mit Trennspray eingesprüht sein, sonst kleben die Brötchen daran sehr fest.

Published in: on 22. Oktober 2011 at 15:53  Comments (2)  
Tags: , ,

The URI to TrackBack this entry is: https://gaumenkitzler.wordpress.com/2011/10/22/laugenbrotchen/trackback/

RSS feed for comments on this post.

2 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Ich glaube, die werde ich bald mal ausprobieren. Sehen lecker aus und ist ja doch gar nicht so kompliziert wie ich dachte.

    • Mach ruhig. Das ist wirklich nicht schwer. Und sie schmecken frisch viel besser als das, was man manchmal beim Bäcker bekommt. Zumindest hier im Rheinland.Im Süden sind sie ja weitaus häufiger anzutreffen und auch besser gemacht.


Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: