Frikassee von der Maispoularde mit Portwein und Vanille

Nachdem ich eine frühmorgentliche Bügelsession durchgezogen hatte, setzte ich mich mit einer Tasse Kaffee aufs Sofa und zappte durchs Fernsehprogramm. Hinein in das Ende einer Wiederholungsfolge von Lafer, Lichter, Lecker. Und Herr Lafer richtete es gerade an, das Frikassee von der Maispoularde mit Portwein und Vanille. Es sah so lecker aus und passte auch perfekt zu meinen Vorräten, dass ich spontan beschlossen habe es nachzukochen. Also Laptop auf und nach dem Rezept gesucht. Nach endloser Sucherei hatte ich herausgefunden, dass es eine Wiederholung vom 29.03.2008 war und die Rezepte nicht mehr im Archiv zu finden sind. Komischerweise hatte es im Netz auch niemand nachgekocht. Plan gestorben? Wo denkst du hin! Wozu brauche ich eigentlich ein Rezept? So ein Frikassee werde ich ja wohl auch so hinbekommen:

Frikassee von der Maispoularde mit Portwen und Vanille

Ich nehme 2 Maispoulardenbrüste, also eigentlich waren es Supreme, ziehe ihnen das Fell ab und entferne den kleinen Schenkelknochen. Jede Brust wird in 6 Teile geteilt.

Nun das Gemüse. Ich würfel eine halbe Zwiebel, 5 Frühlingszwiebeln (Lauch wäre wahrscheinlich besser, war aber nicht da), 1 Scheibe Sellerie und 2 Möhren. Das Ganze, also Gemüse, das Fleisch und auch die Pelle und der kleine Schenkel, wird farblos angeschwitzt. Ich gebe einen Esslöffel Mehl in ein Sieb und verteile es darüber, bevor ich mit 100 ml weißem Portwein ablösche. Der kocht ein wenig ein und wird dann mit 500 ml Hühnerfond und 100 ml Sahne aufgefüllt. Ein  aufgeschlitzte Vanilleschote dazugegeben und 20 Minuten sanft köcheln lassen. Anschließend die sauce durch ein Sieb giessen, wieder auf den Herd und einkochen lassen bis sie die richtige Konsistenz hat. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Das Gemüse fürs Frikassee bereite ich seperat zu. 1 Möhre in Scheibchen, ein paar Stangen Thaispargel in Stückchen, ein paar halbierte Zuckerschoten und einige Erbsen werden gesalzen und gezuckert. Kurz stehen lassen und dann in Butter sanft garen. Anschließend zusammen mit dem Fleisch ins Frikassee geben.

Reis kochen. Gehobelte Mandelblättchen in Butter bräunen und auf den Reis geben.

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Kalbskotelett

Züricher Geschnetzeltes

Published in: on 13. September 2011 at 06:17  Schreibe einen Kommentar  
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