Da hat sich eine neue Welt aufgetan…..zumindest ein klitzekleines Stück. Und den Rest werde ich auch noch erobern
. Ich meine die Welt der essbaren Wildpflanzen, die immer schon, von mir völlig unbeachtet, am Wegesrand liegt.
Ich hatte das Glück meine erste Wildkräuterwanderung mit Claudia Heinzel zu machen, die ich an dieser Stelle sehr empfehlen möchte. Frau Heinzel hat uns kompetent, voll Beigeisterung für die Wildpflanzen und sehr sympathisch locker durch den Wald geführt, wo sie jedes Kraut beim Namen kannte. Wir haben geschaut, gerochen, geschmeckt und gesammelt. Japanischer Knöterich, Bärlauchblüten, Giersch, Klettlabkraut, Ebereschenknospen, Bärwurz und vieles mehr landete in unseren Körben und wurde anschließend von uns verarbeitet
Und daraus würde ein köstliches kleines Büffet gezaubert
Mein persönlicher Favorit war das Itadori-Relish (japanischer Knöterich) auf Mozarellascheiben mit Bärlauchknospen-Pesto.
Hättet ihr gedacht, dass man Baumblätter essen kann? Man kann! Hier ein Salat aus ganz jungen Bucheblättern, die noch so zart sind wie Pflücksalat.
Ohne Bild blieb leider die Brennesselsuppe und das Vogelbeeren-Tiramisu.
Vielen Dank Frau Heinzel, für die tolle Erfahrung.
Ich bin sicher, das ein oder andere Rezept mit Wildkräutern werdet ihr künftig hier finden. Ich bin infiziert und werde weiter forschen, was die Natur zu bieten hat.
Nebenbei trägt man dem Zeitgeist Rechnung, denn regionaler und saisonaler kann man nicht kochen

















