Versunkener Apfelkuchen

Dieser Kuchen begleitet mich schon sehr sehr lange. Er stammt aus meinem allerersten Backbuch und war lange Zeit der einzige Kuchen, den ich konnte. Und so habe ich ihn natürlich immer und immer wieder gebacken.Das war aber nicht so schlimm, weil er wirklich sehr gut schmeckt :-)

versunkener Apfelkuchen

Hier das Rezept für einen kleinen Kuchen. Für eine normale Form einfach die Zutaten verdoppeln

75 g Butter
63 g Zucker
1 Ei
1 TL Vanillezucker
100 g Mehl
1 gestr. TL Backpulver
75 g gemahlene Mandeln

2 Äpfel
etwas Zitronensaft
Mandelsplitter
Puderzucker

Die Butter schaumig rühren. Zucker und Ei dazugeben und solange rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die übrigen Zutaten unterrühren und anschließend den Teig in eine gebutterte Form füllen.

2 Äpfel schälen, halbieren, entkernen und oben mehrfach ein-, aber nicht durchschneiden. Die Apfelhälften mit Zitronensaft beträufeln und in den Teig drücken. Mandelsplitter aufstreuen und auf unterster Schiene bei 180° ca. 60-70 Minuten backen. Wenn der Kuchen abgekühlt ist mit Puderzucker bestreuen.


Published in: on 21. April 2012 at 16:23  Hinterlasse einen Kommentar  
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Brüsseler Waffeln

Bei Waffeln scheiden sich die Geister. Die einen mögen lieber die weichen Waffeln, meist in dieser Herzchenform gebacken, und andere, wie auch ich, mögen lieber die dicken knusprigen Brüsseler Waffeln.

Das Rezept habe ich vor vielen vielen Jahren von meiner Tante Brigitte bekommen und nur leicht variiert.

150 g weiche Butter
125 g Zucker
1 P. Vanillezucker
3 Eier
abgeriebene Schale einer Zitrone
150 g Mehl

Alles zusammen in eine Schüssel geben und 10 Minuten verquirlen. Dann eine halbe Stunde ruhen lassen, bevor die Waffeln im Brüsseler Waffeleisen gebacken werden.

Brüsseler Waffeln

Brüsseler Waffeln

 Frisch gebacken schmecken sie am besten. Also nicht zu lange stehen lassen.

 

Published in: on 17. März 2012 at 10:15  Kommentare (2)  
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Trüffel-Mascarpone-Kirsch Gugelhupf

Sogar die alten Römer wussten schon was gut ist. Bei Ausgrabungen hat man Gugelhupfformen, in gleicher Form wie die heutigen, gefunden…..

Das Rezept ist jünger und stammt von Margarete Maurer.

Trüffel-Mascarpone-Kirsch Gugelhupf

 

 

Zutaten:

250 g Butter
200 g Zucker
2 Tl. Vanillezucker
5 Eier
½ Zitrone, Saft und Schale
370 g Mehl
1 Pck. Backpulver
100 g Trüffelschokolade
200 g Mascarpone
2 EL Rum
1 Glas Kirschen, ohne Saft

Eier trennen. Eiweiß steif schlagen. Butter mit Zucker, Vanillezucker, Rum,  Zitronensaft und -schale schaumig schlagen. Nach und nach die Eigelb dazugeben. Dann kommt noch die Mascarpone dazu und wird mit untergerührt. Nun abwechselnd das mit Backpulver gemischte Mehl und das steif geschlagene Einweiß unterheben. Am Ende kommen die Kirschen unter die Masse.

Die Hälfte in eine Gugelhupfform füllen. Die Schokolade schmelzen und über diesen Teig geben. Mit der Gabel unterziehen. Dann den restlichen Teig einfüllen. Nun muss er für 60 Minuten bei 180° Ober- Unterhitze in den Backofen. Eventuell zum Ende hin abdecken falls er zu dunkel wird.

Trüffel-Mascarpone-Kirsch Gugelhupf

Es ist ein sehr saftiger Kuchen, der sich gut ein paar Tage hält. Dazu am besten im Kühlschrank aufbewahren.

Published in: on 15. Februar 2012 at 08:31  Kommentare (7)  
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Vorbereitung Menue Dezember 2011: Tomatenessenz und Lebkuchenteig

Ich habe Lust zu kochen. Und ich meine damit NICHT die Gerichte, die jeden Tag auf dem Tisch stehen. Davon gibt es hier schon genug. Ich möchte viel mehr von den Gerichten kochen, die mich in Büchern so faszinieren, dass mir das Wasser im Mund zusammenläuft. Gerichte, die aus unzähligen Komponenten bestehen und für die man stundenlang in der Küche steht um eine winzige Portion von irgendwas auf dem Teller zu haben. Die aber eben auch das ganz besondere Geschmackserlebnis sind. Und deshalb kündige ich nun an:

Ab sofort gibt es hier im Gaumenkitzler jeden Monat ein Menue!!! Reich bebildert und mit genauer Beschreibung aller Vorbereitungen. Denn vieles kann weit vorher hergestellt werden um den Menue Abend möglichst stressfrei zu geniessen.

Das erste Menue Dezember 2011 wird am 18.12.2011 stattfinden und im Laufe dieser Woche werde ich jeden Tag berichten welche Teilkomponente ich fertiggestellt habe.

Das Gaumenkitzler Dezember Menue

Rote Beete Essenz mit Orangencreme Crossini
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Kichererbsenravioli mit Spinat, Artischockenfond und Rotbarbe
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Ochsenbacken mit Maronenpüree und karamelisieren Birnen
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Souffle, Mousse und Parfait vom Lebkuchen mit Kirschen in Punschsauce
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Die Planung für heute (Dienstag)

- Lebkuchenteig kneten für das Dessert, denn der muss 2 Tage stehen bevor er gebacken wird.
- Tomatenessenz kochen für den Artischockenfond

Tomatenessenz nach Hans Haas

Diese Essenz habe ich schon häufiger gekocht. Meist im Sommer wenn es richtig gute Tomaten gibt. Sie ist sehr aromatisch und gibt vor allem Suppen einen tollen Kick. Da im Moment die Tomaten nicht so toll schmecken, habe ich hier auf Tomatenpüree aus dem Glas zurückgegriffen und sie statt der im Rezept stehenden Dosentomaten verwendet.

Tomatenessenz - die Protagonisten

1,25 kg Tomaten aus der Dose
500 g reife aromatische Tomaten
3,5 Liter Wasser
2-3 Hand voll crushed Eis (hatte ich leider nicht….hoffentlich wird sie trotzdem klar)
1 EL Zucker
1,5 EL Salz
1/2 TL schwarzer, frisch gemahlener Pfeffer
2 Thymianzweige
1 Rosmarinzweig
6-7 Stängel Petersilie
6-7 Stängel Basilikum
1 Knoblauchzehe angedrückt
1 Lorbeerblatt

Tomatenessenz

Das alles einmal aufkochen und dann bei ganz kleiner Flamme 2-3 Stunden leise köcheln lassen bis sich die Flüssigkeit klärt. Wichtig: NICHT umrühren !! Anschließend ein Sieb mit einem Passiertuch auslegen und das Ganze hindurchgiessen.

Tomatenessenz wird passiert

Die Tomatenessenz kann nun portionsweise eingefroren oder eingekocht werden. Wobei ich das Einkochen inzwischen vorziehe, weil der Gefrierschrank chronisch überquillt.

Tomatenessenz abgefüllt

Ich werde davon für den Artischockenfond 1 Liter brauchen. Diesen fülle ich einfach heiß in ein Schraubglas und deponiere ihn ihm Kühlschrank. Das reicht als Konservierung für die paar Tage. Man sollte jedoch unbedingt die oben angegebene Menge kochen, weil sich erst dann die Aromen so richtig entfalten.

Lebkuchenteig nach Karl-Emil Kuntz:

160 g Honig
120 g Zucker
25 ml Wasser

Alles in einen Topf geben und langsam erhitzen, aber nicht kochen. Solange, bis sich der Zucker gelöst hat.

Honig-Zucker für den Lebkuchenteig

30 g Vollei
10 g Zucker

in einer Schüssel schaumig schlagen

300 g Weizenmehkl Typ 1050
100 g Roggenmehl Typ 1150

in eine Schüssel sieben und mit

6 g Backpulver
4 g Pottasche
10 g Lebkuchengewürz
1 Prise Zimt
40 ml Milch
10 ml Wasser

mischen und das Ei und die Honig-Zuckermischungen hinzugeben und zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und für 2 Tage in den Kühlschrank legen.

Lebkuchenteig bereit für den Kühlschrank

Fortsetzung folgt…..

Published in: on 13. Dezember 2011 at 16:29  Kommentare (2)  
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Nussecken

Ja, ja ich weiß…..eigentlich wäre jetzt die Zeit der klassischen Weihnachtsplätzchen. Ich habe auch ein paar gebacken, so ist es ja nicht. Aber heute hatte ich Lust auf Nussecken. Nüsse passen doch auch gut zur Weihnachtszeit, oder ;-). Ich mache sie kleiner, dann passen sie auch auf den Weihnachtsteller.

Nussecken

Sie sind superschnell gemacht. Man verknetet

200 g Butter
200 g Zucker
2 Eier
300 g Mehl
1 gestrichener TL Backpulver

zu einem Mürbeteig, der nun auf einer Backmatte ausgerollt wird. Die Backmatte mit Teig auf ein Backblech ziehen.

Nun werden 4 EL Aprikosenmarmelade gleichmäßig darauf verteilt. Dazu eignet sich nach meiner Erfahrung am besten eine Kuchenschaufel.

In einen Topf wandern nun

200 g Butter
200 g Zucker
4 TL Vanillezucker

Solange köcheln, bis der Zucker sich weitgehend aufgelöst hat. Dann 4 EL Wasser dazugeben. Nun sollte sich der Zucker komplett lösen. Dann noch

200 g gemahlene Haselnüsse
200 g gehackte Haselnüsse

dazugeben und alles vermischen. Die Masse kommt nun auf die Aprikosenschicht.

Nussecken - die Aprikosenschicht

Dann gehts für 25 Minuten in den 175° heissen Backofen. Noch heiß erst in Quadrate und dann in Dreiecke schneiden. Auskühlen lassen

Nussecken während des Schneidens

Schokolade im Wasserbad schmelzen und die Ecken des Gebäcks hineintauchen.

Nussecken

Published in: on 12. Dezember 2011 at 18:37  Kommentare (2)  
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Haselnuss-Zwetschgen Torte für Zorra

Zu Zorras 7. Bloggeburtstag habe ich ihr auch ein Törtchen gebacken. Verdient hat sie es ja, bei all der Mühe, die sie sich immer macht. Hier Zorra, für dich, eine Haselnuss-Zwetschgen Torte:

Haselnuss-Zwetschgen Torte

Das Rezept stammt aus der letzten Essen & Trinken und funktioniert so:

Haselnussboden:

100 g weiche Butter mit 75 g Zucker sehr schaumig rühren (mind. 8 Minuten). 3 Eier einzeln hinzugeben. Anschließend 150 g gemahlene Haselnüsse und 1/2 Tl Backpulver hinzugeben. Das Ganze in eine kleine Springform füllen und bei 18o° ca. 40 Minuten backen. Auskühlen lassen und quer halbieren.

Zetschgen-Füllung:

750 g Zwetschgen entkernen und vierteln. 220 g Zucker und eine halbe Zimtstange dazugeben und in einem breiten Topf 30 Minuten köcheln lassen. Danach durch ein Sieb passieren und abkühlen lassen.

Die Füllung zwischen die beiden Haselnussböden füllen und mind. eine Stunde kalt stellen.

Dazu passt Mohnsahne.

 

Hier noch mehr Gebackenes:

Tomatenwurzelbrote

schnelle Brötchen

Published in: on 27. September 2011 at 08:19  Kommentare (1)  
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