Birnenstrudel, Mandelsauce, Wattleseedeis

Kennt ihr Wattleseed? Es stammt aus Australien und ist eine Mischung verschiedener gemahlener Akaziensamen. Für mich DIE Entdeckung der letzten Jahre. Es hat einen intensven Geschmack von Kakao, Kaffee und Nüssen. Unbedingt probieren!

Heute als Eis in Kombination mit Birnenstrudel und Mandelsauce.

Birnenstrudel mit Mandelsauce und Wattleseedeis

Birnenstrudel

1 Paket Strudelteig
flüssige Butter zum Bestreichen
2 Birnen
3 EL Biskuitbrösel
2 EL geröstete gehobelte Mandeln
2 EL Rosinen
1 EL Zucker

Für die Füllung die Birnen schälen, vierteln, entkernen und in schmale Scheiben schneiden. Mit den Bröseln, Rosinen, Mandeln und Zucker mischen.

1 Blatt Strudelteig mit flüssiger Butter bestreichen und ein zweites darauf legen. Das Blatt vierteln. Jedes Viertel mit 2 EL Füllung belegen und wie eine Frühlingsrolle einrollen. Mit Butter bestreichen und bei 200 ° ca. 15-20 Minuten backen.

(abgewandelt nach einen Rezept von Dieter Müller)

Mandelsauce

125 ml Milch
125 ml Sahne
50 g Zucker
60 g geröstete gehobelte Mandeln
3 Eigelb
80 g geschlagene Sahne

Milch, Sahne, Zucker und Mandeln erhitzen und etwas ziehen lassen. Dann passieren und über einem Wasserbad mit den 3 Eigelben zur Rose abziehen. Abkühlen lassen und  die geschlagene Sahne einrühren.

(Rezept Dieter Müller)

Wattleseedeis

350 ml Milch
350 ml Sahne
20 g Wattleseed
6 Eigelb
160 g Zucker

Milch, Sahne und Wattleseed erhitzen und heiß auf die Eigelb mit Zucker giessen. Über den Wasserbad zur Rose abziehen und anschließend passieren. Die Hälfte des passierten Wattleseedgranulats wieder zur Eismasse geben. Ruhen lassen und in der Eismaschine gefrieren.

(Rezept Robert Oppeneder)

Published in: on 12. November 2012 at 06:55  Kommentare (2)  
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Birne Helene fast nach Elverfeld

So Lecker……die Mühe lohnt sich

Mandelsablé
Birnen-Vanilleessig Marmelade
Vanilleeis
Birnen-Vanilleessigschaum
Birnengelee
Birnen-Espuma
Schokoladenmousse
Schokoladensauce

Nur fast nach Elverfeld, weil er in seinem Rezept Schokoladenganache statt Mousse verwendet und zusätzlich ein Vanille-Espuma angerichtet hat. Das konnte ich nicht, weil ich nur einen Isi Siphon habe. Auch auf das Blasen der Zuckerbirne habe ich gerne verzichtet. Das Vanilleeis hab ich ebenfalls nach einem anderen Rezept zubereitet.

Birne Helene nach Elverfeld

Schokoladensauce

25 g Kakao
100 ml Wasser
100 ml Sahne
50 ml Vollmilch
10 ml Kakaolikör
50 g Zucker
55 g gehackte dunkle Schokolade
Kakao mit Wasser anrühren. Sahne, Milch und Likör für 3 Minuten kochen und anschließend passieren. Kakaomischung, Zucker und gehackte Schokolade dazugeben und verrühren bis soich alles aufgelöst hat.
Damit wird der Tellerboden komplett angestrichen.

Birnen für Gelee und Espuma

8 große Birnen
180 ml Birnensaft
100 g Zucker
2 Vanillestangen
2 Zimtstangen
Birnen schälen und in Stücke schneiden. Mit dem Saft, Vanille, Zimt und Zucker köcheln bis die Birnen weich sind. Anschließend pürieren und passieren.

Birnengelee

40 ml Vanilleessig
1 Blatt Gelatine
200 g Birnenpüree

Den Essig erwärmen, Gelatine darin auflösen und mit 200 g Birnenpüree vermischen. Dann 1 cm hoch in ein flaches Gefäß schütten.
Achtung: Mit 1 Blatt Gelatine ist mein Gelee nicht schnittfest geworden. Ich hab anschließend noch ein zweites dazugegeben.

Birnenespuma

300 Birnenpüree
160 ml Birnensaft
60 g Pro Espuma

Alles mischen und in einen 0,5 l Isi Siphon geben. 2 Patronen einschrauben und kalt stellen.

Birnenschaum

200 ml Birnensaft
100 ml Läuterzucker
40 ml Vanilleessig
4 g Lecithin

Mit dem Stabmixer schaumig mixen

Birnenmarmelade

3 Birnen
150 ml Birnensaft
1/2 Vanilleschote
70 g Gelierzucker
10 ml Vanilleessig
1 Zitrone Abrieb
1 Prise Zimt

Das ist das Originalrezept von Herrn Elverfeld. Ich habe mich am Gelierzucker orientiert und eine 2:1 Mischung hergestellt. Sehr skeptisch war ich bezüglich des Essigs und habe erst einmal vorsichtig probiert. Hammer! Er setzt der süßen Birne die nötige Säure entgegen und hebt so das Birnenaroma an.

Mandelsablé

2 Eigelb
100 g Puderzucker
1/2 Vanilleschote
2 Pr. Salz
140 g weiche Butter
120 g Weizenmehl
4 g Backpulver
50 g gerösteter Mandelgries
Eigelb, Zucker, Vanille und Salz schaumig rühren. Butter dazugeben und weiter schlagen. Mehl, Backpulver und Mandelgries schnell unterrühren. Den Teig in Folie wickeln und 2 Stunden kühlen. Ausrollen und bei 180° backen bis sie goldgelb sind. Dann Kreise ausstechen.

Anrichten

Mandelsablé mit Birnenmarmelade bestreichen. Darauf eine Kugel Vanilleeis setzen. Darüber den Birnenschaum geben. Daneben das Espuma aufspühen, eine Nocke Schokodenmousse auflegen und daneben die Geleewürfel platzieren.

Schwierigkeit: Das Vanilleeis flutschte durch die Birnenmarmelade sofort vom Sablé runter. Weiß jemand einen Trick?

Published in: on 9. November 2012 at 09:13  Hinterlasse einen Kommentar  
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Vorbereitung Dezember Menue 2011: Lebkuchenmousse, Punschsauce

Gestern habe ich dann doch leider keine Zeit gefunden weiter an meinem Menue zu basteln. So verschiebt sich nun alles ein wenig.

Nochmal zur Erinnerung: Das folgende Menue soll morgen auf den Tisch kommen und in den letzten Tagen habe ich schon einiges vorbereitet:

Das Gaumenkitzler Dezember Menue

Rote Beete Essenz mit Orangencreme Crossini
***

Kichererbsenravioli mit Spinat, Artischockenfond und Rotbarbe
***

Ochsenbacken mit Maronenpüree und karamelisieren Birnen
***

Souffle, Mousse und Parfait vom Lebkuchen mit Kirschen Feigen in Punschsauce

Fertig sind bis jetzt:

Rote Beete Essenz
Kichererbsenravioli sind eingefroren
Artischockenfond
Lebkuchenparfait

Heute stelle ich nun das Lebkuchenmousse und die Feigen in Punschsauce her.

Lebkuchenmousse:

2 Eier
1 Eigelb
30 g Zucker
75 g geschmolzene Bitterschokolade
75 g Lebkuchen gemahlen
5 g Lebkuchengewürz
1 1/2 Blatt Gelatine in Wasser eingeweicht
1 cl Kirschwasser
250 g Sahne geschlagen

Die Eier mit dem Zucker im Wasserbad cremig aufschlagen. Lebkuchen, Schokolade und Lebkuchengewürz dazugeben. Das Kirschwasser erwärmen und die Gelatine darin auflösen. Unter die Masse rühren. Zum Schluss die geschlagene Sahne unterheben und alles in eine flache Schüssel geben. Im Kühlschrank fest werden lassen.

Lebkuchenmousse

Punschsauce:

150 ml Rotwein
150 ml schwarzer Tee
100 ml Orangensaft
60 ml Rum
20 ml Kirschwasser
10 ml Sherry
Abrieb von 1 Orange
Abrieb von 1 Zitrone
5 g Cremepulver (Puddingpulver oder Speisestärke)
1 Zimtstange
2 Nelken

Alle Zutaten aufkochen und mit dem Cremepulver binden.

Die Feigen vierteln und 1 Tag darin marinieren.

Feigen in Punschsauce

 

Leider sind heute die Bilder nicht gut gelungen. Ich hoffe, dass ich morgen bessere hinbekomme. Die Rezepte wollte ich euch dennoch nicht vorenthalten ;-)

Published in: on 17. Dezember 2011 at 14:51  Hinterlasse einen Kommentar  
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Vorbereitung Dezember Menue 2011: Artischockenfond, Kichererbsen-Ravioli, Lebkuchenparfait

Für alle die jetzt erst eingeschaltet haben: Wir befinden uns in der Vorbereitung des Gaumenkitzler Dezember Menues, das am Sonntag genossen wird.

Das Gaumenkitzler Dezember Menue

Rote Beete Essenz mit Orangencreme Crossini
***

Kichererbsenravioli mit Spinat, Artischockenfond und Rotbarbe
***

Ochsenbacken mit Maronenpüree und karamelisieren Birnen
***

Souffle, Mousse und Parfait vom Lebkuchen mit Kirschen in Punschsauce
***

Die Rote Bete Essenz habe ich gestern hergestellt und eingekocht.
Bereits am Dienstag habe ich den Lebkuchenteig geknetet, der 2 Tage durchziehen musste. Ausserdem habe ich die Tomatenessenz gekocht, die für den Artischockenfond gebraucht wird.

Was steht heute auf dem Plan?

1. Der Lebkuchen wird heute gebacken
2. Den Artischockenfond werde ich herstellen
3. Die Kichererbsenravioli stehen auch auf dem Programm und werden anschließend eingefroren
4. Zu guter Letzt werde ich das Lebkuchenparfait zubereiten

Lebkuchen:

Das Rezept des Teiges findet ihr hier.

Heute, 2 Tage später, soll der Teig 1 cm dick ausgerollt werden. Leichter gesagt als getan. Das verdammte Ding ist so knochenhart, dass es kaum nachgibt. Beim Versuch  die Kugel weich zu kneten ist alles auseinandergebröselt. Am Ende war mir dann egal wie es aussah, weil ja letztlich doch alles für die Desserts zerkleinert werden muss. Also irgendwie auf dem Backblech auf 1 cm Höhe gedrückt und 20 Minuten bei 190° gebacken. Das Foto erspar ich euch ;-)

Der Duft beim Backen war jedoch unbeschreiblich gut….

Artischockenfond (Rezept Hans Hass)

500 g Artischockenblätter
4 Schalotten in Streifen geschnitten
1 Knoblauchzehe angedrückt
125 ml Weißwein
50 ml Noilly Prat
2 l Tomatenessenz
1 Kartoffel fein gerieben
Salz
1 TL Currypulver
Cayennepfeffer
1 Lorbeerblatt
2-3 Thymianzweige
Zitronensaft

Artischockenfond: die Zutaten

Die Artischockenblätter in warmen Wasser gründlich waschen damit sie die Bitterstoffe verlieren. Ein Mischung aus Öl und Butter erhitzen und Schalotten und Knoblauch darin andünsten. Die Artischockenblätter hinzugeben und ebenfalls gut andünsten. Mit Weißwein und Noilly Prat ablöschen. Die Tomatenessenz angiessen, mit der Kartoffel binden und die Gewürze hineingeben.

Artischockenfond

Nun kochen bis die Blätter weich sind. Danach kommt alles in den Mixer und wird fein püriert. Anschließend durch ein feines Sieb passieren. Erneut abschmecken und etwas Zitronensaft zugeben.

Artischockenfond

Diesen Fond fülle ich heiß in ein Schraubglas. So sollte es sich bis Sonntag im Kühlschrank halten.

Kichererbsen-Ravioli Rezept Hans Haas

Nudelteig (Rezept von mir)

je 100 g Mehl
1 Ei
1 Prise Salz

Da ich es furchtbar anstrengend finde 10 – 15 Minuten einen Teig geschmeidig zu kneten, erledigt das mühelos meine Küchenmaschine. Ich wickel ihn danach in Frischhaltefolie und lasse ihn 30 Minuten ruhen. Anschließend durch die Nudelmaschine jagen. Mit der dicksten Einstellung beginnen und mit jedem Durchlauf dünner werden.

Nudelherstellung

Füllung:

250 g Kichererbsen
2 Schalotten in Streifen geschnitten
1/2 Knoblauchzehe angedrückt
1 l Geflügelfond
Salz
schwarzer Pfeffer
Zitronensaft
1 El fein geschnittene getrocknete Tomaten
1 EL gehackte Kräuter (Kerbel, Petersilie)
1 Msp fein geschnittene Chilischote

Kichererbsenpüree: die Zutaten

Die Kichererbsen 1 Tag in Wasser einlegen. Dann im Geflügelfond zusammen mit Schalotten und Knoblauch köcheln lassen bis sie gar sind.
Ohne Fond in den Mixer geben und fein pürieren. Es sollte püreeartig werden. Also ggf. etwas Kochwasser zugeben. Mit Salz, Pfeffer und Zitrone abschmecken. Tomaten, Kräuter und Chili unterrühren und alles in einen Spritzbeutel füllen.

Kichererbsenpüree für die Ravioli-Füllung

Das war das erste Mal, dass ich Kichererbsenpüree gemacht und auch gegessen habe. Sehr lecker. Kann ich mir auch gut als Beilage vorstellen.

Aus dem Nudelteig Kreise ausstechen. Ein Häufchen Füllung in die Mitte geben. Den Rand mit verquirltem Ei einpinseln und zu Ravioli zusammenklappen.

Kichererbsen Ravioli

Einzeln in einen Behälter legen und einfrieren. Sie kommen dann gefroren am Sonntag ins Nudelwasser.

Lebkuchenparfait

4 Eigelb
80 g Zucker
150 g Lebkuchen gemahlen
5 g Lebkuchengewürz
300 g geschlagene Sahne

Eigelb mit dem Zucker schaumig schlagen. Lebkuchen und Lebkuchengewürz dazugeben und zum Schluss die Sahne unterheben. In Förmchen füllen und einfrieren.

Lebkuchenparfait

noch 3 Tage bis zum Menue…..morgen gehts weiter ;-)

Published in: on 15. Dezember 2011 at 14:02  Hinterlasse einen Kommentar  
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der Rest vom Brunchbuffet

Der Vollständigkeit halber stelle ich nun noch den Rest der Rezepte vom Brunchbuffet ein:

Der Lachs ist selbst gebeizt nach diesem Anleitung

gebeizter Lachs

Den Wurssalat habe ich hier schonmal beschrieben

Wurstsalat

Mascarponecreme mit Beerenkompott gabs auch schonmal in gross hier

links gebrannte Mascarponecreme mit Beerenkompott

Die Tiamisu Muffins habe ich hier gemopst. Das Topping ist die Mascarponecreme aus dem Dessert.

Tiramisu Muffins

Noch mehr Anregungen:

Lachsterrine

Impressionen Brunchbuffet

Brunchbuffet: Mousse au chocolat

Hierbei halte ich mich an ein Rezept von Robert Oppeneder aus dem Buch Dessert Art….es hat bisher immer bestens funktioniert.

rechts: dunkles Mousse au chocolat

5 Eigelb
200 g dunkle gute Kuvertüre (habe Valrhona genommen)
1 Blatt Gelatine
1 cl Grand Marnier
5 Eiweiß
20 g Zucker
300 ml Sahne

Die Eigelbe auf dem Wasserbad dick schaumig aufrühren. Grand Marnier erwärmen (nicht kochen). Ausgedrückte eingeweichte Gelatine darin auflösen und zu den Eigelben geben. Die Schokolade ebenfalls im Wasserbad schmelzen und zu den Eigelben geben.

Eiweiß mit Zucker steif schlagen und vorsichtig unter die weitgehend abgekühlte Eigelbmasse heben. Zum Schluß die geschlagene Sahne unterheben. Das Unterheben von Eiweiß und Sahne sollte mit einem Kochlöffel passieren, nicht mit dem Schneebesen. Das Mousse ist ungleich besser, wenn möglichst viel Luft untergerührt wird.

Und bitte nicht diese Kuvertüreblöcke aus dem Supermarkt nehmen….das schmeckt einfach nur muffig.

Mehr vom Buffet::

Impressionen Brunchbuffet

gebeizter Lachs

Published in: on 10. September 2011 at 07:24  Hinterlasse einen Kommentar  
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Pfirsich mit Basilikum, Knusperblätter und Vanilleeis

Heute gibt es ein Dessert, das super schmeckt und einfach zuzubereiten ist.

Robert Oppeneder, seiner Zeit ein sehr bekannter Patissier schreibt in seinem Buch Dessert Art, dass ein Dessert immer aus mindestens 3 Komponenten bestehen muss, sonst ist es kein Dessert. Und wichtig ist, dass alle drei Komponenten unterschiedliche Konsistenzen haben.  Auch wenn das heutige Dessert nichts mit den Kreationen des Herrn Oppeneder gemein hat, erfüllt es diese Bedingungen.

Knusprige karamelisierte Filoteigblätter, Pfirsiche mit Vanillebutter und Basilikum und als dritte Komponente Vanilleeis, das durchaus selbstgemacht, noch im Gefrierschrank dümpelt und dankbar für einen baldigen Verzehr wäre.

Also ran ans Werk

Die Pfirsiche einritzen, kurz in kochendes Wasser legen und ihnen das Fell abziehen. Dann vierteln und kuschlig eng in eine Auflaufform drappieren. 2 EL Butter schmelzen. Darin 2 EL Rohrzucker auflösen und das Mark einer Vanillestange, sowie 10 kleingeschnittene Basilikumblätter zugeben und über die Pfirsiche giessen. Die kommen nun für 20 Minuten in den 180° heissen Ofen (2. Schiene von unten)

Pfirsich mit Vanilleeis

Nun werden die Filoteigblätter in beliebige Formen geschnitten, mit flüssiger Butter eingepinselt und mit Puderzucker bestäubt und im Anschluss an die Pfirsiche auf gleicher Schiene 10 Minuten gebacken, bis der Zucker karamelisiert ist.

Zum Servieren Knusperblätter, Pfirsiche und Eis übereinander schichten. Zumindest theoretisch. Praktisch nahezu unmöglich. Hier der eingestürzte Turmbau:

Pfirsich mit Vanilleies und Knusperblättern

Hier findest du noch weitere Desserts:

Mascarponecrem mit Beeren

Sangriagelee mit Orangen-Lakritz-Sorbet

Published in: on 1. September 2011 at 04:31  Hinterlasse einen Kommentar  
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Renekloten (Reineclaude) mit Topfenknödel und Vanillesauce

Topfenknödel mit Renekloten und Vanillesauce

Nun kommt die zweite Sache, die ich noch nie gegessen habe: Renekloten oder Reineclaude, manchmal auch Reine Claude  geschrieben. Ehrlich gesagt habe ich noch nicht mal diese Bezeichnung gekannt. Da stehe ich vor giftig grünen Früchtchen und weiss nicht, ob ich mich trauen soll. Grün = giftig oder sauer. Giftig kann ich ausschliessen, sauer nicht. Bin nicht so sehr der Fan von Saurem…..egal wie, ich hab sie gekauft. Auch hier habe ich erst mal nachlesen müssen. Enttäuscht musste ich lesen, dass es “nur” eine Pflaumensorte ist. Allerdings so eine leckere, dass sie in Feinschmeckerkreisen sehr beliebt ist.

Nach der Beschreibung habe ich mich getraut und reingebissen. Süss, saftig mit festem Fruchtfleisch und einem phantastisch intensiven Pflaumengeschmack. Ich bin begeistert und ab sofort Reneklotenfan.

Verarbeitet werden sie in einem Rezept, wieder von Dieter Müller (das wird noch ne echte Fanpage hier) zu Pflaumen in Zwetschgenwasser mit Vanillesauce und Topfenknödel.

Rezept Topfenknödel

30 g Butter
30 g Puderzucker
Mark einer 1/2 Vanillestange
1 Eigelb
1/2 TL Zitronensaft
Abrieb von 1 Orange
Abrieb von 1 Limette
250 g Magerquark im Tuch 12 Stunden abgetropft
120 g Weissbrotbrösel
30 Semmelbrösel
20 g gemahlene Haselnüsse
1 Msp Zimt
10 g Zucker

Butter, Eigelb, Puderzucker und Zitronensaft schaumig rühren. Dann das Ei und den Zitrusabrieb zugeben.

Topfenknödel Teig

Den  Quark nach und nach unterrühren und zum Schluss die Weissbrotbrösel ebenfalls. Dann für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Knödel formen und in leicht gezuckertem Wasser 12 Minuten garen. Gut abtropfen. Semmelbrösel, Haselnüsse, Zucker und Zimt mischen und die Knödel darin wälzen.

Rezept Vanillesauce

125 ml Milch
125 ml Sahne
35 g Zucker
1/2 TL Vanillemark
3 Eigelb
30 g Zucker

Milch, Sahne, Zucker und Vanillemark aufkochen und 15 Minuten ziehen lassen. Eigelbe mit Zucker verrühren und zur Sahnemilch geben. Im Wasserbad, oder wer es kann auf dem Herd zur Rose abziehen

Rezept Renekloten (Reineclaude)

20 g Butter und 40 g Zucker in der Pfanne schmelzen und karamelisieren lassen. Die Früchte in Spalten schneiden und in die Butter geben. 1 Msp Zimt und 4 cl Zwetschgenwasser zugeben und 3 Minuten köcheln.

Das Rezept könnte dich auch noch interessieren:

Sangriagelee mit Orangen-Lakritz-Sorbet

Mascarponecrem mit Beeren

gebrannte Mascarponecreme mit Beeren

Wir sind beide keine sehr großen Dessertfreunde, doch ab und an geniessen wir es schon. Gerade wenn wir am Wochenende zusammensitzen und gut gegessen haben.

Nachdem ich mir letzte Woche das Buch Esslust von Dieter Müller gekauft habe
musste daraus natürlich etwas ausprobiert werden.

Ich bin absoluter Dieter Müller Fan. Alleine wie farbenprächtig seine Gerichte aussehen…. Und auch in diesem sind wieder einige Gerichte, die ich ausprobieren muss.

Der Essensplan stand allerdings schon, also konnte es nur ein Nachtisch sein und die gebrannte Mascarponecreme mit Beerenkompott passte auch gut zu den Beerenresten in meinem Kühlschrank.

Beerenkompott:

2 g Pektin (gibt es im Reformhaus oder Bioladen)
30 g Zucker
100 g Erdbeerfruchtmark (also Erdbeeren püriert und durchs Sieb gestrichen)
50 g Erdbeeren
50 g Himbeeren
50 g Brombeeren
25 g Blaubeeren
25 g Johannisbeeren

Da kann jeder sicher seine bevorzugte Beerenmischung verwenden.
Das Pektin mit Zucker und Fruchtmark aufkochen und die kleingeschnittenen Beeren darunterheben, wenn es etwas abgekühlt ist. Dann in Gläser füllen.

Mascarponecreme:

1 Eigelb
20 g Zucker
2 cl Rum
1/2 Päckchen Vanillezucker
1 Blatt Gelatine
125 g Mascarpone
1 Eiweiß
25 g Zucker
80 ml Sahne

Eigelb, Zucker, Rum und Vanillezucker im Wasserbad schaumig aufschlagen. Die aufgelöste Gelatine dazugeben und kalt rühren. Den leicht temperierten Mascarpone unter die Masse heben. Mascarpone ist ja sehr fest wenn er aus dem Kühlschrank kommt. ich habe die Packung bei 30° Auftaustufe in den Backofen gestellt, Er liess sich dann problemlos unterheben. Das Eiweiss und die Sahne ebenfalls seperat aufschlagen und vorsichtig unter die Masse heben. Dann auf die Beeren im Glas geben und für 3 Stunden kalt stellen.

Vor dem Servieren mit Rohrzucker bestreuen und mit dem Gasbrenner karamelisieren.

Das könnte dir auch gefallen:

Pfirsich Melba

Ein Klassiker, den Auguste Escoffier der australischen Opernsängerin Nellie Melba während Ihres Gastspiels im Londerner Royal Opera House 1892 bis 1893 widmete.

Escoffier hat vielen Berühmtheiten Nachspeisen gewidmet, doch sind diese in Vergessenheit geraten, wahrscheinlich weil niemand so einen Buhei darum machte wie Nellie Melba.

Meinen heutigen Pfirsich Melba widme ich dem Blogevent der Gärtnerin.

Garten-Koch-Event Juli 2011: Pfirsich [31.07.2011]

Für das Vanilleeis

250 ml Milch
250 ml Sahne
50 ml Invertzucker
50 g Vanillezucker
1 Vanillestange
2 Eier
2 Eigelb

Sahne und Milch mit dem Vanillemark und der ausgekratzten Schote aufkochen. Kurz ziehen lassen, dann die Schote wieder entfernen. Die Eier und Eigelbe in eine Wasserbadschüssel geben und unter Rühren die heiße Sahne-Milch Mischung darunter rühren. Auf dem Wasserbad zur Rose abziehen (das heißt solange rühren, bis die Masse cremig ist). Dann die Schüssel in Eiswasser stellen und abkühlen lassen……dabei immer wieder rühren. Dann kommt die Masse am besten über Nacht in den Kühlschrank zum Reifen, bevor sie in der Eismaschine gefroren wird.

Himbeercoulis

Die Himbeeren mit Puderzucker nach Geschmack und einem guten Schlücksken Grand Marnier pürieren und anschließend durch die flotte Lotte oder ein Sieb passieren.

Pfirsich

Den Pfirsich 1-2 Minuten in kochendes Wasser legen. Kalt abschrecken. Nun fällt die Haut schon fast von alleine ab.

Den Pfirsich in Schnitze schneiden und in Moscato d´Asti mit einer Vanillestange für ein paar Stunden einlegen.

Zur Deko noch ein paar Mandelblätter vorsichtig rösten und voilà……

Published in: on 16. Juli 2011 at 19:59  Kommentare (3)  
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