Osterzopf

Osterdekoration finde ich grauenvoll. Kitschig bunte Eier wirst du bei mir nicht finden. Auch keine Hasen, Nester oder Küken, oder was es sonst so gibt. Es gibt auch keine gefärbten hartgekochten Eier. Es wird weder Spinat mit Ei am Gründonnerstag gekocht, noch Fisch am Karfreitag. Die einzige Tradition, die ich zulasse ist der Osterzopf. Das süße Hefegebäck gehört einfach zum Osterfrühstück.

Am besten schmeckt mir nach wie vor Friedas genialer Hefezopf.

Man braucht:

1000g Weizelmehl
500 ml lauwarme Milch
2 TL Salz
100 g Zucker
42 g Hefe
150 g weiche Butter
2 Eier
Abrieb von 1 Zitrone
Zum Bestreichen ein Eigelb mit etwas kaltem Wasser, Salz und Zucker

Die Hefe wird in der Milch mit dem Zucker aufgelöst. Danach gibt mn alles zusammen in die Rührschüssel der Küchenmaschine und lässt es 10 Minuten kneten.

Man lässt den Teig 2 Stunden aufgehen, bis er sich verdoppelt hat. Dann kann man ihn beliebig formen.

Diesmal hab ich verschiedene Formen ausprobiert. So zum Beispiel den Ährenzopf

Ährenzopf

Nach dem Formen lässt man ihn 30 Minuten ruhen und heizt derweil den Backofen auf 180° auf.
Die Backzeit beträgt beim Zopf ca. 40 Minuten.

Osterzopf - Hefezopf

(Und der kleine Knubbelzopf ist für dich Mama ;-))

Knubbelzopf

Ich wünsche allen ein frohes Osterfest

Published in: on 7. April 2012 at 08:27  Hinterlasse einen Kommentar  
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Brioche

Am Wochenende geniessen wir gerne ein ausgiebiges Frühstück. Selbstgebackene Brötchen dürfen dabei nicht fehlen. Neben den immer vorrätigen normalen Brötchen und Laugenstangen, darf es zum Abschluss gerne etwas Süßes sein.

Brioche

Diesmal habe ich mich für Brioche entschieden und auf der Suche nach einem guten Rezept stieß ich auf die Blogeinträge von Missboulette und Zorra.

Der Brioche Teig

250 g Weizenmehl
15 g Frischhefe
30 g Zucker
7 g Salz
2 kalte Eier
25 ml kaltes Wasser

125 g kalte Butter

Alle Zutaten, bis auf die Butter, 10 Minuten auf mittlerer Geschwindigkeit in der Maschine kneten. Dann stückchenweise die Butter dazugeben und 20 Minuten weiterkneten.

Nun muss der Teig 2 Stunden gehen. Anschließend in 6 Teile schneiden, formen und in Muffinförmchen setzen. Mit Frischhahltefolie abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Morgens 2 Stunden akklimatisieren lassen, anschließend mit einem verquirlten Eigelb, Salz und Zucker einpinseln und bei 190° fallend auf 170° ca. 17 Minuten backen.

Brioche

Published in: on 31. März 2012 at 10:09  Hinterlasse einen Kommentar  
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Vollkorn-Knäckebrot

“Das Leben ist zu kurz für Knäckebrot” sagt Sabine Asgodom. Das mag daran liegen, dass der Knusperschnitte ihr Ruf als Diätfutter anhaftet. Und wer nur die Varianten der schwedischen Brotindustrie kennt, der wird überrascht sein, wie herrlich knusprig und nussig ein selbstgebackenes Vollkorn-Knäckebrot schmecken kann.

Vollkorn-Knäckebrot

Es ist so schnell und einfach zu machen:

Die Zutaten

60 g Dinkelvollkornmehl
60 g Haferflocken
50 g Sonneblumenkerne
25 g Sesam
25 g Leinsamen
1 EL Olivenoel
1/4 TL Salz
250 ml Wasser

(Rezept aus dem Chefkoch-Forum)

Das Ganze verrühren und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen. Die Menge reicht für ein Blech. Nicht wundern, der Teig ist sehr dünn. Das erleichtert jedoch das aufstreichen.

Bei 170° im Ofen backen. Nach 15 Minuten mit dem Pizzaroller oder einem Messer wunschgemäß schneiden. Später wird es zu trocken und lässt sich nicht mehr schneiden. Weitere 45 Minuten backen, dann ist es fertig.

Es lässt sich lange aufbewahren und kann daher gut auf Vorrat gebacken werden.

Published in: on 27. März 2012 at 12:09  Hinterlasse einen Kommentar  
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Toastbrot

In letzter Zeit gab es immer irgenwelche selbstgebackenen Brötchen zum Frühstück. Ein leckerer Toast ist allerdings auch nicht zu verachten. Schön goldgelb gebacken, noch warm mit Butter und Marmelade hmm….

Das optimale Rezept habe ich noch nicht gefunden. Heute wird das von Bäcker Süpke probiert.

Toastbrot

Vorteig:

200 g Weizenmehl
4 g Salz
3 g Hefe
150 ml Wasser

Gut verkneten, 2 Stunden anspringen lassen bei Raumtemperatur und dann für mindestens 16 Stunden in den Kühlschrank stellen

Hauptteig:

Vorteig
485 g Mehl
11 g Salz
30 g Hefe
210 ml Milch
60 g Butter

Gut 10 Minuten verkneten, dann 10 Minuten ruhen lassen. Teig teilen. Jeden Teil zu einer Rolle formen und in 4 Teile schneiden. Diese Teigteile mit der Schnittfläche zur Schmalseite der Form hineinlegen. Eine halbe Stunde garen lassen bei 26 Grad.

Backofen auf 230° vorheizen. Fallend bis 200° ca. 30 Minuten mit Dampf backen.

Toastbrot

Fazit: Das kommt meinem Toastbrotideal schon sehr nahe. Ich würde beim nächsten Mal jedoch vielleicht 5 g mehr Salz reingeben.

Published in: on 24. Oktober 2011 at 08:53  Comments (3)  
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Laugenbrötchen

Laugenbrötchen sind ganz eindeutig Herrn Gaumenkitzlers Lieblingsbrötchen. Lange habe ich mit verschiedenen Rezepten herumexperimentiert. Erst seit dem ich richtige Natronlauge dazu benutze, schmecken die Brötchen wirklich gut. Ich lasse sie mir in der Apotheke mischen. 8%ig sollte sie sein. Mein anfänglicher Respekt vor dieser “gefährlichen” Lauge, die alles verätzt, was mit ihr in Berührung kommt, hat sich relativiert, seit dem meine Apothekerin mir sagte, ich könne die Reste ruhig ins Spülbecken kippen. Klar muss man aufpassen, dass nichts davon, vor allem auf Metall tropft. Und sicher sollte man auch Handschuhe tragen, wenn man die Brötchen durch die Lauge zieht. Aber es passiert garnichts, wenn man mal kurz mit der Lauge in Berührung kommt und meiner Arbeitsplatte in der Küche machen ein paar Tropfen auch nichts aus.

Laugenbrötchen

1 kg Mehl 550
250 ml Milch
250 ml Wasser
1 Würfel Hefe
20 g Salz
40 g geschmolzene Butter

Die Hefe in lauwarmer Milch-Wasser-Mischung auflösen. Dann 3 Minuten alles zusammenrühren und anschließend 10 Minuten in der Maschine kneten lassen.
Den Teig stelle ich dann in den Backofen und schalte das Auftauprogramm auf 30°. Da bleibt er nun 60 Minuten bis er sich verdoppelt hat. Wenn du deinen Backofen nicht so niedrig einstellen kannst, muss er wahrscheinlich länger ruhen. Dann werden längliche Brötchen geformt, die wieder 20 Minuten ruhen. Einzeln in Natronlauge wälzen, einschneiden, mit Hagelsalz bestreuen und ab in den Ofen bei 190° Ober- Unterhitze für ca. 20 Minten.

Laugenbrötchen

Hierbei ist es wichtig, Backpapier zu verwenden, weil sonst das Blech durch die Lauge angegriffen werden kann. Und das Backpapier sollte gefettet oder mit Trennspray eingesprüht sein, sonst kleben die Brötchen daran sehr fest.

Published in: on 22. Oktober 2011 at 15:53  Comments (2)  
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Frühstücksbrötchen

Gibt es etwas Schöneres als am Wochenende den Tag mit einem gemütlichen Frühstück zu beginnen? Für uns jedenfalls nicht. Da darf es auch gerne mal die ein oder andere Leckerei geben. Und nicht fehlen dürfen selbst gebackene Brötchen. Die vom Bäcker kommen schon lange nicht mehr auf den Tisch.

Besonders gut schmecken uns die Brötchen mit langer kalter Teigführung von Ketex, die er übrigens hier auch super beschrieben hat mit Zeitplan und Videoanleitung.

Frühstücksbrötchen

Da ich kein Dinkelmehl hatte, habe ich die Brötchen nur mit Weizenmehl 550 und Roggenmehl gemacht. Und ich habe gleich eine doppelte Portion gemacht. Das ergab 36 Brötchen, die dann eingefroren werden und morgens unaufgetaut bei 210° für 10 Minuten in den Ofen kommen.

Vorteig:

600 g Weizenmehl
60 g Roggelmehl
660 ml Wasser
6,6 g Hefe

Das Ganze klumpenfrei verrühren, 2 Stunden in der Küche stehenlassen und dann für 12 Stunden in den Kühlschrank.

Hauptteig:

Vorteig
1200 g Weitenmehl
140 g Roggenmehl
540 ml Wasser
40 g Salz
2 EL Backmalz
20 g Hefe

Das alles verkneten und den Teig erneut für 12-16 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Was danach kommt sieht man wunderbar im Video von Ketex

Gebacken werden sie bei 230° für 15 – 18 Minuten.

Frühstücksbrötchen

Ebenfalls zu empfehlen:

Tomatenwurzelbrote

schnelle Brötchen

Published in: on 7. Oktober 2011 at 11:08  Comments (4)  
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Brunchbuffet: Blätterteigschnecken

Jetzt wird es ganz einfach:

Blatterteigschnecken

Blätterteigschnecken

Wer den Blätterteig nicht selber machen will, kauft eine fertige Rolle aus dem Kühlregal. Möglichst einen, der mit Butter gemacht ist.

Den Blätterteig ausrollen und einmal längs durchschneiden.

200 g Frischkäse mit Salz und Pfeffer würzen und cremig rühren. 2/3 der Blätterteigstreifen damit dünn bestreichen. Schinkenwürfel darauf verteilen und Käse (Gouda oder Bergkäse) darüberreiben und das Ganze stramm längs aufwickeln. Gut durchkühlen und dann in 1,5 cm Stücke schneiden. Mit der Schnittfläche nach oben auf ein Backbleck geben und bei 200° Ober- Unterhitze im Backofen für ca. 20 Minuten backen. Eine Rolle Blättertig ergibt ca. 30 Stck.

Die Röllchen schmecken sehr lecker.. Ich mache sie auch gerne zur Suppe. Die ungebackennen Rolle lässt sich auch einfrieren und bei Bedarf aufschneiden und backen.

Noch mehr leckeres Gebäck:

Poaca

Gougères

Kressesüppchen mit Gougères

Gartenkresse habe ich gesäht vor gar nicht langer Zeit und schon habe ich einen wunderschönen großen Topf voll herrlichster Kresse. Dazu noch ein Töpfchen Brunnenkresse vom Markt.

Für das Kressesüppchen:

1 Bund oder Topf Brunnenkresse
1 mal Gartenkresse
1 Zwiebel gewürfelt
1 Stange Lauch kleingeschnitten nur das Helle
1 grosse Kartoffel am besten mehligkochende geschält und gewürfelt
1 Schuss Noilly Prat
1 Schuss Riesling
800 ml Tomatenfond oder Gemüsefond
200 ml Sahne (Milch geht auch)
Salz und Pfeffer

Nun die Zwiebel und den Lauch in etwas Oel anbraten, die Kartoffel und Kräuter dazugeben und kurz zusammenfallen lassen. Dann Noilly Prat und Riesling angiessen und verkochen lassen. Mit Fond und Sahne auffüllen und 25 Minuten köcheln lassen. Dann pürieren und abschmecken. Wer eine feine Suppe haben möchte, passiert sie durch ein Sieb. Ich persönlich mag Kräutersuppen etwas rustikaler und mache das hierbei nicht.

Dazu gibt es Mini-Gougères, ein Brandteiggebäck mit Käse.

110 g gesiebtes Mehl
175 ml Wasser
1/2 TL Salz
75 g Butter
3 Eier
100g geriebenen Käse (gut schmeckt Gruyère, ich hatte heute Parmesan und ein Stückchen alten Gouda)

Wasser, Salz und Butter aufkochen bis die Butter geschmolzen ist. Topf vom Herd nehmen und das Mehl mit dem Holzlöffel gründlich untermischen. Den Topf wieder auf den Herd stellen und kräftig schlagen bis er sich löst und am Topfboden ein weißer Belag entsteht (ca. 1 Munte).

Dann wieder herunternehmen vom Herd und nach und nach die Eier unterrühren. Erst ein Ei  richtig einrühren bevor das Nächste hinzukommt.
Die Hälfte des Käse unter den Teig geben. Auf einem Backblech kleine Kringel spritzen und mit dem restlichen Käse bestreuen. Bei 180° ca, 30 Minuten backen bis sie goldgelb sind.

Poaca – türkisches Gebäck mit Schafskäse

Und wieder eine schnell gemachte Kleinigkeit für zwischendurch. Poaca, ein leckeres türkisches Gebäck gefüllt mit Schafskäse. Auch als Beilage zum Grillen oder Mitbringsel zum Picknick ist es bestens geeignet. Man kann sie warm, lauwarm oder kalt essen.

Schafskäse lagert bei mir fast immer eingelegt in etwas Oel, Oregano, Thymian, Chili und Knoblauch…..so wird er sehr aromatisch.

Nun einen Teig herstellen aus

150 g Quark
150 g Oel
1 TL Backpulver
1 TL Salz
350 g Mehl
2 Eiweiß

Portionsweise zu Kugel formen, flachdrücken, Schafskäse in die Mitte geben und zu Kugeln formen. Mit Eigelb bestreichen und mit Sesam und Schwarzkümmel bestreuen. Bei 200° ca. 20-25 Minuten backen (je nach Größe).

And again a quick and easy recipe. Poaca, a delicious Turkish pastry filled with feta cheese. Also as a side dish for barbecue or picnic gift it is perfect. You can eat them hot, warm or cold.

Feta cheese I always store in a little oil, oregano, thyme, chilli and garlic ….. it is very aromatic.

Now make a dough from

150 g quark
150 g of oil
1 teaspoon baking powder
1 teaspoon salt
350 g flour
2 egg whites

Form balls,  shape to flatten, feta cheese in the middle, and shape into balls. Brush with egg yolk and sprinkle with sesame seeds and black cumin. At 200 ° C bake for around 20-25 minutes  (depending on size).

And because is great for picnic, this recipe will participate the the BBD#42 hosted by Palmira from the comeconmigoelblogdepalmira Blog.

BBD #42 - Bread for a Picnic (last day of submission August 1st, 2011)

Published in: on 9. Juli 2011 at 14:24  Comments (3)  
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Bread crown with herb butter

For today’s BBQ, and as a contribution to the Blog Event Breadbaking day # 41 here comes the bread crown filled with herb butter.

For this purpose take the preferred dough for producing white bread. I really like the receipe of Mister Bertinet

500 g wheat flour
350 ml water
10 g yeast
10 g salt

Knead the whole 10 minutes and then rest for 2 hours.

Now  roll out dough into a rectangular plate and spread with about 100 g of herb butter. One one side let a wider margin.

Roll up the dough and form into a round. The end press together well. Now cut in intervals and turn the sections to one side 90°



 

 

Bake at 230 degrees Celsius  in oven for about 20 minutes.

BBD #41 - 4th anniversary editon - bread with herbs (last day of submission July 1, 2011)

Published in: on 27. Juni 2011 at 19:33  Comments (4)  
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